Persönlicher Erfahrungsbericht des Präsidenten
Karl-Friedrich von Knorre - 2008

 

Jahresmnotto: „Wir bieten mehr Wert“ 

Die Präsidentschaft kam für mich etwas überraschend, erst im September  2007 stellte sich heraus, dass viele Mitstreiter mich für einen geeigneten Präsidenten halten würden. 

Die Offenbacher Wirtschaftsjunioren hatten in den vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen erhalten, dies ging auch im Jahr 2008 weiter. Peter Horn wurde auf der Euko in Turku als
„European Most Outstanding Senator" geehrt und für unsere Homepage, ebenfalls von Peter Horn verantwortet, gewannen wir einen Bundespreis. Die besondere Herausforderung in meinem Präsidentenjahr war aber die Vorbereitung des anstehenden Generationswechsels, denn zahlreiche äußerst verdiente Wirtschaftsjunioren würden im Folgejahr die 40er Jahresgrenze überschreiten. Zudem würde 2009 unser langjähriger Geschäftsführer Peter Sülzen, der für sein überragendes Engagement auf der Lako in Hanau mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde, ebenfalls abdanken. Dieser Herausforderung galt es durch die Aufnahme möglichst vieler Neumitglieder des Kalibers WJ-Offenbach zu begegnen. Das ist uns, jetzt mit etwas Abstand betrachtet, sehr gut gelungen.    

Mit der Frage, was die Aufgabe des Präsidenten ist und wie weit seine Macht reicht, hatte ich mich noch nicht lange beschäftigt, als es darum ging, das Programm für das Jahr 2008 zu planen. Mein Bestreben, wieder verstärkt  Workshops und Betriebsbesichtigungen auch außerhalb der Arbeitskreise anzubieten, wurde sehr positiv aufgenommen und so fanden über das Jahr verteilt zahlreiche Betriebsbesichtigungen, vom städtischen Krematorium über die Seifenfabrik Kappus bis hin zur "Future World" der Deutschen Telekom,  oder etwa ein Business-Besuch bei Kickers Offenbach statt. Die Mitglieder wurden in Outlook geschult, über die GmbH-Reform informiert, in Projektmanagement ausgebildet und im „Small talking" perfektioniert, um nur einige Workshops zu nennen. 

Wir starteten in das Jahr mit der Podiumsdiskussion „Was kann Schule leisten, was muß Schule leisten.“ Der Große Saal der IHK war gefüllt, die Veranstaltung ein großer Erfolg. Die Frankfurter Rundschau berichtete auf einer kompletten Seite über die Veranstaltung. 

Persönlicher Höhepunkt für mich war die erfolgreiche Planung und Durchführung einer Vor-Reise zur Euko nach Turku/Finnland, in meine zweite Heimat. Unserer Gruppe schlossen sich auch Wirtschaftsjunioren aus Wiesbaden, Mainz, Gießen und Fulda an, so dass wir am Ende knapp 20 Personen waren, die sämtlichst Finnland in positiver Erinnerung behielten. 

Eine weitere Neuerung, die positiv angenommen wurde, war das Sommerfest, welches wir dieses Jahr als Krebsessen mit etwa 60 Personen im Palatium in Seligenstadt veranstalteten. 

Die Dynamik der Wirtschaftsjunioren der Region Rhein-Main , aber auch besonders der Offenbacher Wirtschaftsjunioren, zeigte sich in der nationalen Bewerbung für die Ausrichtung der Europakonferenz 2012. Diese Bewerbung wurde in kürzester Zeit mit beeindruckendem Engagement und Fair play vorangetrieben, trotz mangelnder Unterstützung durch den Bundesvorstand. Von geradezu aussichtsloser Position gestartet unterlagen wir in der Abstimmung auf der Delegiertenversammlung nur sehr knapp. Auch dies war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. 

Der Umfang aller größeren durchgeführten Projekte sprengt sicher den Rahmen dieses Berichts, aber 
-         das extrem gut besuchte Schnupperfliegen in Egelsbach,
-         die erneute Teilnahme am Kinderspielfest in Gießen,
-         der Besuch der Kieler Woche
-         die Durchführung einer Livesendung im Offenen Kanal zum Thema Existenzgründung,
-         das Projekt "Schüler als Bosse",  
-         der Klassiker "Offenbach by night",
-         und der bundesweit erste Knowhow-Transfer auf kommunaler Ebene mit dem Offenbacher Stadtparlament
 
müssen einfach erwähnt werden. 

Mein Dank gilt allen Mitgliedern, Arbeitskreisleitern und Vorstandsmitgliedern, die es durch ihren „Offenbacher Enthusiasmus“ ermöglicht haben, dass wir uns und unseren Gästen in diesem Jahr „mehr Wert“ bieten konnten. Besonders danken möchte ich Peter Sülzen und Irmgard Gehrlicher für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir wissen, was wir an unserer Geschäftsstelle haben.   

Karl-Friedrich v. Knorre  
Präsident 2008
 


 

Karl-Friedrich von Knorre
[Karl-Friedrich von Knorre]

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