Persönlicher Erfahrungsbericht des Präsidenten
Thomas Weil - 2000

Jahresthema „ZUKUNFT GESTALTEN“

Ein Prinzip der Wirtschaftsjunioren ist es, dass man als Präsident, als Mannschaftsführer nur ein Jahr zur Verfügung hat („...one year to lead...“). Wenn man dann ein solches Jahr für einen Jahresrückblick wie diesen revuepassieren lässt, dann erinnert man sich zunächst an die Menschen, ohne die ein solches Jahr nicht möglich gewesen wäre. Menschen, die die Arbeit der Wirtschaftsjunioren oder meine Arbeit durch kleinere oder größere Taten unterstützten. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön!

Wenn man ein solches revuepassieren lässt, dann merkt man auch, dass es viele kleine und große Veranstaltungen in diesem Jahr gab. Nur welche stellt man explizit an dieser Stelle vor? Man möge es mir verzeihen, wenn ich eine Veranstaltung, die der eine oder andere erwartet hätte, an dieser Stelle vergesse oder weglasse nach dem Motto: „Wer die Wahl hat, hat die Qual“.

Das moderne Techniken wie Internet und E-Mail aus unserem Leben kaum noch wegzudenken sind, ist wahrscheinlich jedem bewusst. Wie man mit diesen Techniken umgeht? Wie man an sie „herankommt? Sie optimal nutzt? Das konnten Wirtschaftsjunioren und Interessierte in zwei Workshops unterschiedlichen Workshops erfahren, die im Frühjahr stattfanden. Während es im ersten Seminar um die Grundlagen ging, wendete man sich im darauffolgenden Workshop schon an die „Könner“, die die Feinheiten des E-Mail-Versand kennenlernten.

Ebenfalls im Frühjahr fand der Schülerwettbewerb „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ statt. Eine Aktion der Wirtschaftsjunioren Deutschland, die bundesweit durchgeführt wird und die auch in diesem Jahr wieder in Offenbach durchgeführt wurde. Der Kreissieger aus Offenbach hat im Bundesendausscheid in Weimar den 2. Platz erreicht.

Ein ganz großes Thema ist für die Wirtschaftsjunioren natürlich das Thema „Existenzgründung/-sicherung“. Aus diesem Grund haben die Wirtschaftsjunioren Offenbach auch sofort ihre Unterstützung zu gesagt, als die Industrie- und Handelskammer den Existenzgründer-Kongress „Durch Dialog erfolgreich“ plante. Eine Veranstaltung, die in Form einer Messe verbunden durch Podiumsdiskussion rund um das Thema Existenzgründung Interessenten und Existenzgründern die Chancen und die Risiken einer Unternehmensgründung aufzeigte. In erster Linie aber Mut machen wollte.

Wer angeregt durch diese Veranstaltung den Schritt in die Selbstständigkeit machen wollte, der konnte im Mai auf einem Existenzgründer-Workshop „Perspektive Existenzgründung“ in Zusammenarbeit mit den Kreishandwerksjunioren alles rund um die Finanzierung erfahren. Experten stellten sich den Teilnehmern zur Verfügung, um gemeinsam an entsprechenden Lösungen zu arbeiten.

Aber vor der Selbstständigkeit steht zunächst einmal die Schule und die Ausbildung. Beides sind für die Wirtschaftsjunioren Themen. Neben dem „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ führten die Wirtschaftsjunioren Offenbach im Jahr 2000 zum zweiten Mal ihren Aktionstag „Fit for future – new jobs for a new generation“ durch. Eine Veranstaltung im Rathaus Offenbach mit der, unter Schirmherrschaft von Bundesarbeitsminister Walter Riester und Oberbürgermeister Gerhard Grandke, sich die Wirtschaftsjunioren an Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis und der Stadt Offenbach wandte. Hier konnten die Schüler alles rund um die Berufsausbildung erfahren, mit Ausbildungsbetrieben sprechen und Bewerbungsgespräche simulieren.

Allerdings sollte nach der Schule und einer erfolgreichen Existenzgründung die Arbeit nicht das beherrschende Thema sein. Sie sollte nicht zur Sucht werden. Aus diesem Grund luden die Wirtschaftsjunioren Prof. Friedrich Haeberlin von der Universität Hamburg zur Podiumsveranstaltung „Arbeitssucht, ein zwangsläufiges Phänomen unserer Gesellschaft?“ ein.

Das bei den Wirtschaftsjunioren nicht nur die gemeinsame Arbeit und das durchführen von Projekten und Veranstaltungen im Vordergrund stehen, zeigen die monatlichen Stammtische (3. Dienstag im Monat), Besuche der große ARD-Buchnacht, das Weihnachtsbaumschlagen oder die Veranstaltung Offenbach by night. Bei einer Tour durch vier Betriebe in Stadt und Kreis Offenbach, die in der Nacht produzieren oder arbeiten, machten die Wirtschaftsjunioren die Nacht zum Tag.

(Fakultativ: Selbstverständlich gab es auch Projekte oder Aktionen, die die Wirtschaftsjunioren gerne durchgeführt hätten, die aber „auf der Strecke blieben“. Das heißt sie konnten aus den unterschiedlichsten Gründen nicht durchgeführt werden. Aber auch diese Erfahrung gehört zum Wirtschaftsjunioren-Leben. Vielleicht wird eine dieser Ideen später einmal aufgegriffen und umgesetzt.)

An dieser Stelle allen Beteiligten ein ganz herzliches Dankeschön!
Ohne euch wäre es nicht gegangen!

 


 

 

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Thomas Weil

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