Das war das Jahr 1975

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Auszug aus dem Jahrbuch der IHK-Offenbach - 1975

Vorstand
Die Jahresmitgliederversammlung des Offenbacher Juniorenkreises der Industrie- und Handelskammer wählte am 27. November den neuen Vorstand für das Jahr 1976. Erster Sprecher wurde das Vorstandsmitglied der Bezirkssparkasse Seligenstadt, Klaus Schöneich. Zum zweiten Sprecher wurde einer der beiden Leiter der Offenbacher Commerzbank, Klaus Altenheimer, gekürt. Neu in den Vorstand wurden für die ausscheidenden Herren Rosenbusch und Kopp zwei Vertreter des Handels, Herr Walther Berdux und Herr Jürgen W. Czeguhn, gewählt.

Der neugewählte Sprecher Klaus Schöneich gehörte dem Juniorenvorstand bereits ein Jahr an und war im laufenden Jahr verantwortlich für die Integrationsarbeit. Hierzu zählten natürlich auch die festlichen Aktivitäten, die er mit einer viel beachteten Betriebsbesichtigung mit anschließender Mittelstandsdiskussion bei der Glaabsbrauerei begann und mit dem traditionellen Herbstball in Gravenbruch mit einem erklecklichen Erlös zugunsten der Behinderten glanzvoll abschloß.

Das von einem Programmausschuss vorbereitete Jahresprogramm 1976 wurde beim Weihnachtsstammtisch vorgestellt.


Arbeitskreis Spastiker
Frau Bünnemeyer, Leiterin des Arbeitskreises „Spastiker“ konnte in der Jahresmitgliederversammlung auf den außerordentlich erfreulichen Erfolg der Weihnachtskartenaktion verweisen, die nicht nur nationale, sondern auch internationale Beachtung fand und als ein großer finanzieller Erfolg bezeichnet werden kann. Die Junioren-Damen des Arbeitskreises haben sich damit allerdings so viel Tag- und Nachtarbeit aufgeladen, dass die eindringliche Bitte des Arbeitskreises an alle ergeht: Wir brauchen Hilfe! Nicht nur in Form von Spenden, so willkommen jede Mark auch ist, sondern ganz dringend in Form von Mitarbeit.


Kammer- und Öffentlichkeitsarbeit
Der Arbeitskreis „Kammer- und Öffentlichkeitsarbeit“ hatte eine Pause eingelegt, wird aber jetzt im Hinblick auf die 1976 bevorstehenden Kammer-Vollversammlungs-Wahlen seine Arbeit wieder aufnehmen.


Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik
Der Leiter des Arbeitskreises „Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik“ Dörner hob besonders die große öffentliche Veranstaltung mit dem tschechoslowakischen Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Dr. Ota Sik hervor, der mit dem Thema „Ist der Westen und speziell die Bundesrepublik Deutschland auf dem Weg in eine sozialistische Wirtschaftsreform?“ weit über hundert interessierte Zuhörer fand. Zu erwähnen bleibt noch die vom Arbeitskreis vorbereitete mittelstandspolitische Veranstaltung mit Regierungsdirektor Dr. Klein (Hessisches Wirtschaftsministerium).


Bildungspolitik
Arbeitskreisleiter von Kiesling fand mit der Jahresarbeit des Arbeitskreises „Bildungspolitik“ besonderes Interesse. Dies beruhte vor allem auf der Tatsache, dass die Ergebnisse des Arbeitskreises auf der Bundeskonferenz der Juniorenkreise der Deutschen Wirtschaft in Mannheim dazu führten, den Offenbacher Junioren die bundesweite Federführung zu übertragen. Man braucht sich um den Fortbestand dieses Arbeitskreises sicherlich keine Sorgen zu machen.


Bundeskonferenz
Der 1. Sprecher Rosenbusch konnte also auf ein sehr erfolgreiches Jahr seiner Tätigkeit verweisen, dessen Höhepunkte die Verleihung zweier Preise auf der Bundeskonferenz – einmal für die beste nationale Einzelleistung an den Offenbacher Junior Madan Arora und zum anderen für die beste nationale Juniorenkreisleistung angesichts des Projekts „Spastiker“ – und die Übertragung der Verantwortung für die bildungspolitische Konzeption der Juniorenkreise der Deutschen Wirtschaft. Dass gleichzeitig auch noch der zweite Offenbacher Sprecher, Bernd Kopp, für 1976 zum Landesvorsitzenden Hessens gewählt wurde, zeigt deutlich, welche Rolle Offenbach innerhalb der 101 deutschen Juniorenkreise spielt.

Solche Aktivitäten können naturgemäß nicht ausschließlich ehrenamtlich aufbereitet werden, weshalb ein gewichtiger Teil der Arbeit dem hauptamtlichen Betreuer des Kreises, Dr. Mittwich, zufiel, was von den Junioren dankbar anerkannt wurde, ebenso wie das allgemein gute Verhältnis zur Kammer hervor zu heben ist.

Der bisherige 1. Sprecher Rosenbusch bat die Mitglieder, den neuen Vorstand, dem er aufgrund einer vorjährigen Satzungsänderung noch ein Jahr als stimmberechtigtes Mitglied angehört, volle Unterstützung zuteil werden zu lassen und verband damit ein Zitat Otto Wolffs von Amerongen: „Den Kammern kann nichts besseres passieren, als dass junge Menschen sich engagieren – auch, wenn sie einmal eine andere Ansicht vertreten. Nur dadurch entsteht das glaubhafte Bild des Unternehmers.“

 


 

Artus W. ROsenbusch - Präsident 1975
Artus W. Rosenbusch - Präsident

Veranstaltung mit Prof. Stöcker
Veranstaltung mit Prof. Stöcker

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