Auszug aus dem Jahrbuch der IHK-Offenbach - 1968

Auch im Jahr 1968 entwickelte der Juniorenkreis der Kammer wieder eine lebhafte Tätigkeit. Im Februar begann die Vortragsreihe mit einer Veranstaltung, auf der Herr Klaus Becker, Düsseldorf, über „Leasing – eine neuzeitliche Investitions- und Vertriebsform“ sprach. Im März referierten die Herren Oberamtmann Heiser von der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte und Herr Direktor Dr. Schalbe von der Alten Leipziger Lebensversicherungs-Gesellschaft, über das Thema „Befreiung von der Angestelltenversicherung – zweckmäßig oder nicht?“ und im April fand eine Podiumsdiskussion über Fragen der Finanzreform statt, an der sich die Herren Heinz Karry (FDP), Dr. Georg Lindner (CDU) und Olaf Radke (SPD) – alle drei Herren Mitglieder des Hessischen Landtages – beteiligten.

Den Höhepunkt der Juniorentätigkeit brachte der Hessische Juniorentag im Mai, der erstmals veranstaltet wurde. Herr Dipl.-Volkswirt Hans Matthöfer MdB und Herr Dr. Christian Schwarz-Schilling MdL sprachen über „Automation und ihre Auswirkungen im gesellschaftspolitischen und sozialen Bereich“.

Im Juli wurde die Veranstaltungsreihe mit einem Vortrag von Herrn Klaus Dörrbecker, Frankfurt am Main, über „Unternehmen und Öffentlichkeit“ fortgesetzt; im Monat September sprach Herr Dr. Helmut Sopp, Düsseldorf, über „Psychologie im Betrieb“ und im Oktober referierten die Herren Dr. Herbert Gross, Düsseldorf, über „Erfolgreiches Disponieren in den nächsten Jahren“ und Herr Rechtsanwalt Alfred Ritter, Offenbach am Main, über „Wie komme ich zu meinem Geld?“. Die Vortragsreihe wurde mit Herrn Dipl.-Kaufmann Gottfried Schneider, München, über „Welche Daten braucht der Chef?“ im November abgeschlossen.

Neben diesen Veranstaltungen fand auch eine Reihe gesellschaftlicher Zusammenkünfte statt, die dazu beitrugen, den Zusammenhalt zwischen den Junioren und ihren Damen zu stärken.

Die Tätigkeit, die der Kreis unter seinem ersten Sprecher Herrn Wilhelm Hübner, in vielfacher Weise entfaltete, fand nicht zuletzt auch ihre Anerkennung darin, daß der Kreis der Offenbacher Junioren, wie oben schon erwähnt, Vorort für die hessischen Juniorenkreise geworden ist und in dieser Eigenschaft den ersten hessischen Juniorentag ausrichtete. Des weiteren wurde auch das Vorstandsmitglied des Offenbacher Juniorenkreises, Herr Dipl.-Volkswirt und Dipl.-Kaufmann Wolfgang Kappus, einstimmig zum Bundesbeauftragten der Juniorenkreise der hessischen Industrie- und Handelskammern für die Zeit bis 31. Dezember 1968 gewählt; auch hierin darf eine Anerkennung für die Tätigkeit des Kreises gesehen werden.

Einige Vorstandssitzungen, die der Vorbereitung der zahlreichen Veranstaltungen dienten, rundeten die Juniorentätigkeit ab.

 


 

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