Auszug aus dem Jahrbuch der IHK-Offenbach - 1965

Im vergangenen ersten Jahr der Existenz des Juniorenkreises konnte naturgemäß noch keine endgültige Form der Gestaltung der Juniorenarbeit gefunden werden, es kam vielmehr darauf an, zunächst einmal die Grundlage für die zukünftige Tätigkeit zu schaffen.

Angesichts des im Durchschnitt sehr zufriedenstellenden Besuchs der insgesamt 14 Veranstaltungen, die im Jahre 1965 stattfanden, kann angenommen werden, daß dieses Ziel erreicht wurde. Damit sind die Voraussetzungen für eine weitere erfolgreiche Juniorenarbeit gegeben. Folgende Veranstaltungen fanden statt:

27.01.1965

Dipl.-Ing. Gert Salzer: „Was geht uns die Kommunalpolitik an?“

06.02.1965

Besuch des Juniorentages Rheinland-Pfalz in Mainz

08.03.1965

Vizepräsident Dr. Erich Scharf: „Die Pflege der Liquidität – eine Aufgabe des Unternehmers“

30.03.1965

Dr. Friderichs: „Kommunikation zwischen Staat und Wirtschaft“

12.04.1965

Arthur von Schwertführer: „Impressionen aus Amerika“ mit Farblichtbildern

04.05.1965

Reinhold Schulze, Studienleiter der Friedrich-Naumann-Stiftung, Bad Godesberg: „Entwicklungstendenzen der Weltpolitik“

11.05.1965

Weinprobe im Rahmen eines Österreichtages der Kammer

31.05.1965

Direktor Erwin Wurm, Dresdner Bank AG, Filiale Offenbach am Main: „Bilanzanalyse – Bilanzkritik“

14.06.1965

Besichtigung des Battelle Insititutes in Frankfurt/Main

01. / 02.07.1965

Informations- und Aussprachetreffen „türkischer Studenten“

12.07.1965

Weinprobe der Hauptkellerei Koblenz GmbH sowie Kurzreferate:
1. Die Bedeutung des Weinetikettes;
2. Zweck und Aufgaben der Winzergenossenschaften.

03.09.1965

Vortrag von Herrn Wolfgang Frickhöffer: „Trugschlüsse in der sozialen Umverteilung“

08.09.1965

Vortrag über „Formgestaltung in der Industrie“

23.11.1965

Allgemeine Aussprache (Vorstandswahl)


Ausländerkreis
Im Rahmen der Juniorenarbeit hat die Kammer im vergangenen Jahr auch einen Ausländerkreis gegründet, dem Studenten und Praktikanten aus mehreren Erdteilen, asiatischen und afrikanischen Ländern, angehören.
Die Tätigkeit dieses Kreises ist noch im Anlauf begriffen. Wir messen ihr aber ebenfalls Bedeutung zu, denn es hat sich bereits bei den ersten Zusammenkünften herausgestellt, daß viele der ausländischen Praktikanten und Studenten nach des Tages Arbeit in keinem wünschenswerten Kontakt zur deutschen Bevölkerung stehen. Man sollte aber diese jungen Leute auch außerhalb ihrer Arbeitsplätze nicht sich selbst überlassen, sondern sich darum bemühen, ihnen möglichst viele Kenntnisse von der Bundesrepublik, ihrer Kultur und Geschichte, ihrer Wirtschaft, kurz, der gesamten Umwelt zu vermitteln. Hierin sieht der eingerichtete Ausländerkreis seine Hauptaufgabe.
Im Rahmen dieses Tätigkeitsgebietes wir sich eine enge Zusammenarbeit mit der Karl-Duisberg-Gesellschaft, die in Offenbach einen Stützpunkt hat, ergeben. Eine erste Fühlungnahme ist bereits in die Wege geleitet.


 

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